Lehrerporträt Felix Göpel – Zwischen Kant und Dieter Bohlen

Kübra Arslan und Jakob Heimpel

Die Schülerzeitung wird in den nächsten Monaten mehrere Lehrerporträts anfertigen. Die Premiere eröffnet der humorvolle, wortwitzige und immer gut gelaunte Felix Göpel. Doch wusstet ihr schon, dass der Deutsch- und GK-Lehrer regelmäßig DSDS schaut?

Seine wohl heroischste Glanznummer ist seine kleine einjährige Radtour von Kreuzberg nach Korea zur Fußball WM 2002. Eigentlich wollten er und ein Kumpel nach Indien zum Studieren, da ihnen aber die Lust dazu verging und die Liebe zum Fußball stärker war, nahmen sie das Ziel Korea in Angriff. Die Idee für diese wahnwitzige Aktion hatte er von seiner Mutter, die ihm ein Buch von Göran Kropp (schwedischer Extrembergsteiger) zu Weihnachten schenkte. Dort hat er so viel erlebt, dass er darüber selber ein Buch geschrieben hat: Die Abenteuer des Felix Göpel lassen sich in seinem Werk „Mit dem Fahrrad zur WM: Von Kreuzberg nach Korea“ nachlesen. Zum Beispiel, dass er sich um ein Haar 80 Kilo schwere Teppiche in Istanbul hätte andrehen lassen – die ihm aber dann doch zu schwer waren. Je nachdem, „wie das innere Wetter war“, konnte er mehr oder weniger drüber lachen. Geschrieben hat er schon immer gern, weshalb er sich lange nicht zwischen dem Lehrerberuf und dem Schreiberdasein entscheiden konnte. Letzten Endes hat er sich jedoch für den Lehrerberuf entschieden, der ihm mittlerweile mehr Spaß macht als das anstrengende Schreiben (die Schülerzeitung sagt: richtige Entscheidung). Des Weiteren machte er mit seinem „SUPER-VAN“ eine kleine Spritztour quer durch die USA, was seine zweitgrößte Reise war.

Doch trotz seiner großen Welterfahrung entschied er sich für sein geliebtes Freiburg. Denn so wie er Freiburg als attraktive und charmante Stadt sieht, so sehen seine Kolleginnen und Schülerinnen ihn als einen äußerst charmanten Mann. Er ist der Mann der Träume – deutet! Und seine Kolleginnen bewundern den wortwitzigen und humorvollen Kollegen für seine schicken Hemden. Deswegen wird bereits betrauert, dass er ab dem Sommer „weg vom Fenster ist“. Felix Göpel wird nämlich eine in Freiburg ansässige Iranerin heiraten. Auch seine männlichen Kollegen können nur Positives über sein Auftreten zur Geltung bringen. So wird dieses als äußerst „kantesk“, also sein Intellekt stark zum Ausdruck bringend, beschrieben. Felix Göpel ist immer stets gut gelaunt und lässig, was sich auch in seiner „Berliner-Schnauze“ niederschlägt. Für seine Mitmenschen hat er immer ein offenes Ohr und hilfreiche Ratschläge. Des Weiteren heißt es, dass er ein exzellenter Fußballer sei, was unter Kollegen jedoch auf Grund seiner Berliner Abstammung und Herthas Abstieg in die Zweite Liga angezweifelt wird. Da muss er sich noch beweisen!

Doch seine Leidenschaft gilt nicht nur dem Fußball. Auch DSDS und Germanys Next Topmodel schaut er sich des Öfteren an – wahrscheinlich das mehr oder minder freiwillige Schicksal von Männern in festen Partnerschaften . Felix Göpel ist außerdem ein sehr angenehmer (Bei)Fahrer der Fahrgemeinschaft FR-Furtwangen, auch wenn sein Fahrstil laut Kollegen eher der rabiateren Sorte angehört. Und was sagt er selber dazu, dass er jeden Tag 90 Kilometer mit dem Auto fährt? „Da mir der Winter hier zu kalt ist, hoffe ich damit meinen Beitrag zur baldigen Klimaerwärmung zu leisten.“

Felix Göpel bei der Lektüre

Felix Göpel bei der Lektüre

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