Das OHG hat einige Daten zu bieten, die interessant sein könnten. Es gibt mit rund 80 Lehrer, 395 Realschüler und 438 Gymnasialschüler. Und dazu ist es auch noch das höchstgelegene staatliche Gymnasium Deutschlands mit etwa 1000m über dem Meeresspiegel. Partnerschulen liegen in England, Italien, Ungarn und Frankreich. Schuleiter sind Ursula Kiefer (SL.) Gerhard Mengensdorf (RR)
Das OHG Furtwangen ist ein Beispiel für ein vielseitiges Schulerlebnis. Den Ruf Eliteschule des Sports hat die Schule nicht umsonst. Die hier zur Schule gegangenen Spitzensportler wie Katarina Hitzler (Abitur 2006) und Stefanie Böhler (Abitur 2000) machen dem Ruf alle Ehre. Der Name kommt von dem Physiker Otto Hahn.
Otto Hahn wurde am 8. März 1879 in Frankfurt am Main geboren Mit etwa 15 Jahre begann er sich in besonderer Weise für Chemie zu begeistern. Sein Vater hätte ihn lieber als Architekten gesehen. Gut für uns, dass er dann trotzdem den jungen Otto in seiner Berufswahl unterstützte – denn wer weiß, wie sonst unsere Schule jetzt heißen würde: Schule auf dem Berg? Otto-Waalkes-Schule? Oder: Otto-find-ich-gut-Gymnasium mit Realschule?
Bioexkurs von Bio 4-stündig
Niklas Braun Veröffentlicht: von 4. Januar 2012 in Auf dem Berg. 1 Kommentar
Herr Horn mit seinem vierstündigen Biokurs der diesjährigen Abiturienten vor der Rechtsmedizin in Freiburg
Vorlesewettbewerb am OHG
Niklas Braun Veröffentlicht: von 4. Januar 2012 in Auf dem Berg. 0 KommentareWarum gibt es Weihnachten? Und: Weshalb unsere Geschenke eigentlich gar nicht für uns bestimmt sind.
Janik Probst Veröffentlicht: von 21. Dezember 2011 in Auf dem Berg. 2 KommentareWeinachten heißt für Kinder: Geschenke, toll! Aber was steckt dahinter? Es kennt jeder die Geschichte: Maria und Josef lebten in Jerusalem. Gott schickte einen Engel namens Gabriel auf die Erde, der Maria prophezeite, dass sie ein Baby bekommt und er Jesus heißen soll. Maria wurde schwanger. Kurz vor der Geburt erließ der Kaiser den Befehl der Volkszählung, also musste Josef nach Bethlehem, weil er aus dem Haus Davids stammt. Plötzlich sagte Maria: „Ich kann nicht mehr!“ Josef ging mit Maria von Tür zu Tür und fragte, ob sie rein dürfen, doch immer wurden sie abgewiesen. Nur ein Wirt war gnädig und ließ sie in seinen Stall. Dann kam für Maria die Zeit der Geburt und sie gebar ihren Sohn, den sie Jesus nannte. Und deswegen schenken wir uns Geschenke. Das heißt wir bekommen Geschenke, die eigentlich für jemand anderen sind.
Warten auf den Schnee
Janik Probst Veröffentlicht: von 30. November 2011 in Auf dem Berg. 9 KommentareDer Winter steht vor der Tür, das heißt auch Schneeschaufeln und Verkehrschaos auf den Straßen. Aber der Winter hat auch viele gute Seiten: Schneeballschlacht, schneefrei, Ski- und Schlittenfahren. Manche fragen sich, ob der Winter „hart“ oder „leicht“ wird. Manche hoffen auf einen leichten Winter, weil man dann weniger Schneeschippen muss. Den Kindern ist das egal. Hauptsache man kann Ski- und Schlitten fahren oder andere einseifen. Ich habe eine Umfrage durchgeführt, auf was sich Schüler des OHG im Winter am meisten freuen. „Auf den Schnee!“, antwortete eine Schülerin auf meine Frage. Ein anderer antwortete: „Ski fahren!“ Auf die Frage, ob die Schüler lieber den Sommer oder den Winter haben, waren die Antworten sehr verschieden. „Den Sommer mag ich mehr, weil es dort warm ist“, sagte der eine, ein anderer meinte: „Ich liebe den Winter, weil es dann nicht so heiß ist.“ Über eine Sache würden sich aber sicher alle freuen: Schnee am Weihnachtsfest.
Schulpullis/T-Shirts kommen gut an!
Janik Probst Veröffentlicht: von 21. Juli 2011 in Auf dem Berg. 10 Kommentare
Herr Kemmelmeier mit Schulpullover
In England und in anderen Ländern gibt es bereits lange Schuluniformen. Da alle das gleiche Outfit tragen, gibt es keine Streitigkeiten wegen der Kleidung. Die Schulpullis und T-Shirts sind eine Sonderaktion des OHG. Es gibt sie nur alle drei Jahre zu kaufen.
Bandscheibenvorfall – drückt auf den richtigen Nerv
Kübra Arslan Veröffentlicht: von 27. Juni 2011 in Auf dem Berg. 1 KommentarEndlich war es so weit – das jährliche Highlight am OHG brachte die Aula zum Lachen: Trotz ABI-Stress präsentierte die Theater AG unter der Regie von André Schulz ihre Komödie „Bandscheibenvorfall“ von Ingrid Lausund am vergangenen Mittwoch.
„Ich will nicht mehr funktionieren!“ Mit viel Humor kritisiert das Stück die kapitalistische Arbeitswelt, in der wir alle leben: Fünf armselige und unterschiedliche Angestellte warten ängstlich im Vorzimmer des Infernos vor der Tür zum Chef, in der Hoffnung befördert zu werden. Kretzky (Levin Nopper), der gutaussehende Siegertyp, Hufschmidt (Jonathan Preuß), ein Alphatier, Frau Schmitt (Nathalie Klausmann), die Karrierefrau, Kristensen (Jessica Kessler), die immer noch an Teamgeist glaubt und Kruse (Thomas Rudzki), das Mobbing-Opfer – sie haben hart gearbeitet, nächtelang vor dem Spiegel geprobt, um bei ihrem Chef Eindruck zu schinden. Ihr Büroalltag ist gekennzeichnet von Konkurrenzkämpfen und der Suche nach menschlicher Annäherung.
Das einzige Bühnenbild war sehr schlicht gehalten, doch es wurde einem Büroalltag gerecht. Im Vergleich zu den Aufführungen in den vergangenen Schuljahren benutze der Regisseur André Schulz verstärkt die Licht- und Tontechnik, um vor allem Gefühle wie Angst, Verwirrung und Stress hervorzuheben. Zudem arbeitete die Theater AG mit verschiedenen Symbolen: So symbolisierte ein blutiges Messer im Rücken die Verletzungen nach einem Gespräch mit dem Chef – „besser ein Messer als ein Wort. [...] Ein Messer trifft oft am Herzen vorbei. Nicht das Wort“ (Hilde Domin: Unaufhaltsam).
Obwohl das Publikum ständig am Lachen war, kam die Quintessenz des Stücks an. Alle fünf Schauspieler waren ihren Rollen gewachsen, wobei hinzugefügt werden muss, dass eher ruhige Schauspieler ganz aus sich rauskamen und das Publikum für sich gewannen. Nicht nur die Schauspieler steigerten ihre Leistungen von Vorstellung zu Vorstellung, auch das Publikum wurde lockerer und lachbereiter – insgesamt ein sehr gelungenes Stück!
Schließlich bedanken wir uns namentlich bei: Niklas Braun und Hannes Bartle für die Technik, Lorena Bossio und KS 2 für die Bewirtung und natürlich Herrn Schulz, der mittlerweile leider ganz alleine die Theater AG leitet und immer wieder für ein Highlight am OHG sorgt.
Nach Otto Hahn ist unsere Schule benannt. Jetzt fragen sich viele: Wer war Otto Hahn eigentlich? Wir beantworten es euch. Womöglich war Otto Hahn ein Chemiker. Otto Hahn wurde am 8. März 1879 in Frankfurt am Main geboren. 1905 machte er die Entdeckung eines neuen radioaktiven Elements, das Radiothor genannt wird. Gemeinsam mit Elise Meitner entdeckte Otto Hahn 1918 das Element 91, welches den Schlüssel zur Klärung der Zerfallserscheinungen der radioaktiven Elemente darstellt. Von 1928 bis 1945 war er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts, das er seit 1924 kommissarisch leitet. Elise Meitner musste, weil sie eine Jüdin war, Deutschland verlassen. Darum musste Otto Hahn mit seinem neuen Mitarbeiter Strassmann arbeiten. 1944 gewann Otto Hahn den Nobelpreis für Chemie. Er verstarb im Alter von 89 Jahren am 28 Juli 1968 in Göttingen.
Der Winter ist vorbei,
und der Frühling kommt herbei.
Bunte Blumen auf der Wiese,
und eine sanfte Briese
weht durch mein Haar
sogar.
Interview Alexander Buhl: gestern Kampfkunst, heute Schule
Kübra Arslan Veröffentlicht: von 1. Mai 2011 in Auf dem Berg. 0 KommentareDie Schülerzeitung fährt nun wieder mit den Lehrerporträts fort und es geht weiter mit Alexander Buhl. Er studierte Germanistik und Geschichte an der Uni Freiburg. Er ist Referendar, 28 Jahre alt und wohnt in einer WG im schönen Freiburg, kommt aber ursprünglich aus dem Sauerland – „530 Kilometer nördlich von Freiburg und östlich vom Ruhrpott, wo die Menschen sehr ehrlich aber manchmal ein bisschen kantig sind“.
Lies weiter in ‘Interview Alexander Buhl: gestern Kampfkunst, heute Schule’

