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Neue Theatergruppe voll im „Spielrausch“
Sechs ehemalige und zwei aktuelle Fürstenberg-Gymnasiasten:
Ende Mai Premiere mit dem ersten Stück
Presserückblick
Schwarzw. Bote /
Vorbericht
Südkurier
Schwarzw. Bote
Acht junge Theaterspieler mit Leidenschaft für die Bühne:
„Spielrausch“ geht
Ende Mai mit dem ersten Stück an die Öffentlichkeit.
B I L D : C H R I S T |
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Während der Schulzeit am Fürstenberg-Gymnasium hatten sie in der
Theater-AG das Schauspielern gelernt, gemeinsam zahlreiche erfolgreiche
Auftritte erlebt und so ihre Leidenschaft für das Theater entdeckt:
„Spielrausch“, eine neue Theatergruppe, die sich im Sommer 2007
gründete und aus sechs ehemaligen und zwei aktuellen Gymnasiasten besteht.
Demnächst gehen sie mit ihrem ersten Stück an die Öffentlichkeit.
„Spielrausch“, das sind Benedikt Baur, Elfi Bilgi, Friedemann Egender,
Dominik Haushahn, Martin Laufer, Andreas Schubert (Souffleuse), Ellen
Uhrhan und Felix Wiehl. Durch die Theater-AG fand die Gruppe aus vier
unterschiedlichen Jahrgängen zusammen und möchte nun nach ihrer
Schulzeit das gemeinsam Erlebte fortführen.
Deshalb entschlossen sie sich im vergangenen Sommer, eine eigene
Spielgruppe zu gründen, die immer in den Semesterferien zusammen
kommt, um ein neues Stück aufzuführen. Natürlich sind sich die Schauspieler
über den enormen Zeitaufwand bewusst, den die Einstudierung eines
Theaterstücks beansprucht, doch „das Theater ist ihr Leben und es verbindet
sie alle“, so die Schauspieler.
Eine zusätzliche Herausforderung für die jungen Talente ist die Regie, die gemeinsam
in aller Hände liegt. Seit Februar laufen die Proben für ihr erstes Stück „Bezahlt wird nicht“
von dem Italiener Dario Fo. „Spielrausch“ sieht das Theater als Projektion
für Kritik und möchte durch das Spiel auf der Bühne sozialkritische Anstöße
geben. Deshalb ist auch das zusammen ausgewählte Stück ein zeitkritisches,
das von der italienischen Arbeiterklasse der 70-er Jahre handelt,
aber vor allem auch auf die momentane Situation in Deutschland zeigt, wo
Unzufriedenheit durch etliche Streiks ans Tageslicht kommt.
„Gegen den Diebstahl von oben gibt’s nur eins, Enteignung!“, ist ein
Zitat aus der Farce von Dario Fo. Der selbst ernannte „unseriöse Marxist“
beschreibt in diesem Stück die Ecken und Kanten der verschiedenen Wirtschafts-und Gesellschaftsformen auf
satirisch-ehrliche Weise. Die Ehefrau eines ordnungstreuen und naiven Arbeiters
schließt sich einer Gruppe plündernder Frauen an, die gegen das
„Hochtreiben der Preise“ demonstrieren, und findet sich kurze Zeit später
in ihrer Wohnung wieder, umgeben von gestohlenen Lebensmitteln, einer
wimmernden Freundin und den Gedanken für eine „rechte und gerechte“
Sache marschiert zu sein. Chaos und
Verwirrung sind vorprogrammiert; die Schlacht mit dem Gesetz und der eigenen
Moral kann beginnen...
Ende Mai wird „Spielrausch“ sein
Debüt in der Erich Kästner-Halle geben.
Die Premiere findet am 24. Mai um 20 Uhr statt, zwei weitere Aufführungen
sind am 25. und 27. Mai, ebenfalls um 20 Uhr.
„Spielrausch“ ist eine Non-Profit-Gruppe, die aber gerne an eine soziale
Einrichtung spenden würde. Um die laufenden Kosten zu decken, sucht sie
noch Sponsoren. Ansprechpartner hierfür ist Friedemann Egender, Telefon
0175-9 03 57 04.
C L AU D I A C H R I S T
Karten für acht Euro, ermäßigt vier Euro,
gibt es ab Anfang Mai bei Lebensmittel
Rahn (Saverner Straße 2) und in der Scheffel-Apotheke (Max-Egon-Straße 2).
Infos bei Friedemann Egender, Telefon 0175-9 03 57 04.
Infos und Bilder im Internet: www.spielrausch-donaueschingen.de
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