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Ausweichmöglichkeit für Kästnerschüler gesucht – Erste Bilanz bei SPD-Besuch

Penne-Mensa schon zu „klein“

Nach den ersten chaotischen Tagen in der neu gebauten Schulmensa
am Fürstenberg-Gymnasium läuft der Betrieb nach sieben Wochen ziemlich rund, aber nicht unproblematisch.
Zu Stoßzeiten wird’s ziemlich eng in der 120 Plätze bietenden Mensa, weshalb man schon über eine Alternative für die Schüler der Erich-Kästner-Schule nachdenkt.

VON
GÜNTER VOLLMER

Funktioniert, wofür man viel Geld ausgibt? Gestern Abend besichtigte die SPD-Fraktion den neuen Schulanbau mit Mensa am Fürstenberg-Gymnasium. Renner ist die neue Kletterwand, die die Schule zwecks „Kribbel-Effekt“ noch um 1,50 Meter erhöhen möchte.


Viel Geld hat man in den Anbau an die Baar-Sporthalle gesteckt, um den Ganztagsschulbetrieb am Gymnasium zu starten. Noch sind längst nicht alle Klassen in den Ganztagsbetrieb integriert, doch schon jetzt gibt es „Reibereien“ um die
Mittagszeit, wie der neue Schulleiter Bertold Böhm und die für den Ganztagsbetrieb
verantwortliche Lehrerin Beate Moser den Mitgliedern der Donaueschinger
SPD-Gemeinderatsfraktion bei ihrem Besuch gestern Abend schilderten. „Wir sind sehr
stolz auf das architektonisch gelungene Gebäude und dankbar, dass wir es
haben. Und nachdem es anfangs bei der Essensausgabe etwas undiszipliniert
zuging, läuft nach sieben Wochen alles prima“, meinte Böhm. Dennoch
seien Klagen der Eltern und Schüler akut. Um 12.15 Uhr will die erste Schicht der je nach Tag 100 bis 150 an der Schule Mittag essenden Pennäler nach der fünften Stunde in die Mensa. Doch diese belegen dann schon 90 Grundschüler der ebenfalls
im Ganztagsbetrieb laufenden Erich-Kästner-Schule ab 12 Uhr. „Und die Kleinen sind beim Essen nicht so schnell, so dass die Großen mindestens eine Viertelstunde warten müssen, bis sie dran kommen. Und für die meisten geht es um 13.10 Uhr schon
wieder mit dem Unterricht weiter“, schilderte Beate Moser die Situation.

Das Rathaus blockte nach erstem Anklopfen durch Renate von Witzleben,
Rektorin der Kästnerschule, ab: Die Mensa sei für beide Schulen gebaut.
Eine vergleichbare Infrastruktur an ihrer Schule sei vorerst nicht möglich.
Dennoch wollen die Schulen nach Möglichkeiten suchen. Eine wäre die benachbarte Behördenkantine im Landratsamt. Doch die bietet für so viele Schüler zu wenig Platz. Man werde das Thema ernst nehmen und wohl auch in den Gemeinderat tragen“, sagten die SPD-Mitglieder.

Dem Wunsch, die Kletterwand im Foyer von sieben auf 8,50 Meter zu erhöhen,
wollen sie nicht im Wege stehen, zumal Geld durch viel Eigenleistung
der Schüler noch in der Kasse ist.
„Jeder Meter Höhe bringt beim Klettern was. Und nachdem ein regelrechter
Boom fürs Klettern bei Schülern und Lehrern, die nun in Singen geschult werden, eingesetzt hat, würde uns die Erlaubnis zur Erweiterung freuen“, meinte Lehrer Robin Dey, der die Kletterer bislang allein betreut.


Dokumentation aus dem Südkurier  >23-10-2007 <      Lokalausgabe Donaueschingen

Hinweis:
An dieser Stelle veröffentlichen wir Presseberichte die sich mit unserer Schule befassen. Für die jeweiligen Inhalte sind wir nicht verantwortlich, auch geben diese nicht unbedingt unsere Meinung wieder.
Die Veröffentlichung des Artikels geschieht mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.

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