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theater - ag 97/98 |
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Féderico Garcia Lorca
" Bernarda Albas Haus "
eine Frauentragödie in spanischen Dörfern
Mitwirkende:
...und 15 Schülerinnen als Trauergäste Leitung: Gabriela Paule |
Inhalt des Stückes
| Das 1936 geschriebene Stück entwickelt mit ausschließlich weiblichem Personal eine Tragödie gegenseitiger Unterdrückung und Einsperrung. Die um ihren soeben verstorbenen Ehemann trauernde Bernarda Alba wacht streng über ihre fünf Töchter. Allein die älteste, Angustias, hat Anspruch auf Grund und Boden und ist damit heiratsfähig. Sie wird mit dem viel jüngeren Pepe el Romano verlobt und eifersüchtig von ihren Schwestern beobachtet. Diese sind, da nicht erbberechtigt, für wohlsituierte Bewerber uninteressant. Sozial tieferstehende Verehrer aber können der Mutter Bernarda nicht genügen. So wird Bernarda Albas Haus zum Gefängnis für ihre Töchter und sie selbst. Dabei ist sie subjektiv nicht 'böse', sondern selbst nur Ausdruck einer strukturbildenden Macht, die auch sie gefangen hält. Sie muß die wachsende Eifersucht, die Sehnsucht und das schmerzhaft angespannte Schweigen ignorieren, darf und will nicht sehen, was sich unter ihrem Dach zusammenbraut. Gegen diese Versteinerung kann auch die langjährige Magd La Poncia nichts ausrichten, die immer wieder das Gespräch mit Bernarda sucht. Als Ausweg aus diesem System wählt Bernardas alte Mutter Maria Josefa den Wahnsinn. Die jüngste Tochter Adela dagegen, die Pepe begehrt und seine Geliebte wird, bricht aus und wagt die Rebellion gegen Mutter und Schwestern, was unweigerlich in die Katastrophe führt. |
Aufführungen:
Premiere: Freitag 27.3. Weitere Aufführungen: Sonntag 29.3. ; Montag 30.3. ; Mittwoch 1.4. Eintritt: Erwachsene DM 10.- / Schüler : DM 6.- Jeweils 20 Uhr in der Aula des FG
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