Die Theater-AG 2004/5
präsentiert
am Fürstenberg-Gymnasium:
" ROMULUS
DER GROSSE “
von
Friedrich Dürrenmatt |

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ROMULUS DER GROSSE
eine „ungeschichtliche historische Komödie" von Friedrich Dürrenmatt.
Ein Germanenheer unter Odoaker marschiert siegreich durch Oberitalien auf Rom
zu. Der römische Kaiser Romulus jedoch tut, was er seit zwanzig Jahren getan
hat: nämlich nichts. Er sitzt in seiner Villa, züchtet Hühner und macht sich über
die Panik seiner verantwortungsbewussten Untergebenen lustig. Immer neue,
immer bedrohlichere Unheilsnachrichten treffen ein, aber Romulus sitzt, höchst
ausgiebig und behaglich frühstückend, da und reagiert auf alle Katastrophen mit
gelassenem Humor.
„Meldungen stürzen die Welt nie ein. Das tun die Tatsachen, die wir nun einmal nicht ändern
können, da sie schon geschehen sind, wenn die Meldungen eintreffen. Meldungen regen die Welt
nur auf, man gewöhne sie sich deshalb so weit als möglich ab."
Er weigert sich, den Untergang seiner Welt ernst zu nehmen und reißt sogar
Witze über den, der als Retter naht: der aus Germanien stammende
Hosenfabrikant Cäsar Rupf. Allerdings hat die Narrheit des Kaisers Methode.
Welcher Plan steckt dahinter? Schließlich erscheint Odoaker mit seinem
gefürchteten Neffen Theoderich. Das Ende ist unvorhersehbar.
Dürrenmatt als unnachsichtiger Kritiker der Schwächen unserer Zeit stellt vieles
an den Pranger, hat aber keinen seiner Helden mit soviel Herzlichkeit, souveränem
Humor und unverstellter Humanität ausgestattet wie diesen als Narren
verkleideten Weltenrichter.
„Der Krieg ist schon seit der Erfindung des Knüttels ein Verbrechen." |
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zum Autor |
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Politik hat immer mehr
mit Theater zu tun… |
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Inhalt |
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…warum sollte das
Theater nicht mit Politik zu tun haben? |
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Fotogalerie |
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Die Rollen
und ihre Darsteller |
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Dank |
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Aufführungstermine |
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