Ehrung durch den Bundespräsidenten


Hohe Ehre für Mario Mosbacher, Lehrer für Mathematik und Physik am Fürstenberg-Gymnasium, und seinen ehemaligen Schüler Thomas Irion: im Rahmen des Welttags des Lehrers waren beide zu einem Empfang 
bei Bundespräsident Christan Wulff ins Berliner Schloss Bellevue eingeladen. 

Zu Gast beim Bundespräsidenten (v.l.n.r.): Mario Mosbacher und Thomas Irion (Fürstenberg-Gymnasium), Bundespräsident Christian Wulff 


„Oft hat der Bundespräsident Mahner zu sein, auf Fehlentwicklungen unseres Gemeinwesens hinzuweisen, zu Wandel und Reform aufzurufen. Mindestens so sehr, denke ich, sollte der Bundespräsident jedoch bestärken, fördern, loben, was an guter Arbeit in unserer Gesellschaft geleistet wird, welch guter Geist und guter Wille in unserem Land herrschen.“ Und um genau dies zu tun, startete Bundespräsident Wulff in diesem Jahr gemeinsam mit der Zeitschrift „Die Zeit“ eine Veranstaltung zum Welttag des Lehrers. Schüler aus ganz Deutschland waren aufgerufen, in einem kurzen Aufsatz zu berichten, warum ein bestimmter Lehrer für sie zum Vorbild geworden ist. Aus diesen Einsendungen wurden von einer Jury, die vor allem aus Schülern, Eltern und Lehrern bestand, die eindrücklichsten ausgewählt und die jeweiligen Schüler-Lehrer-Paare nach Berlin eingeladen.
Eines dieser ausgewählten Schüler-Lehrer-Tandems waren Thomas Irion mit seinem ehemaligen Lehrer Mario Mosbacher. Als Lehrer hat Mosbacher Thomas nicht nur unterrichtet, sondern vor allem auch im Rahmen der naturwissenschaftlichen Begabten-Arbeitsgemeinschaft des Fürstenberg-Gymnasiums über viele Jahre hinweg bei mehreren Projekten und Wettbewerben, zuletzt beim Bundessieg „Jugend Forscht“ mit einem Projekt zur Schwarmintelligenz, betreut. Dieses hohe Engagement seines Lehrer innerhalb der Schule und auch in der Freizeit hat Thomas veranlasst, am Wettbewerb des Bundespräsidenten mitzumachen, und dies hat auch die Jury überzeugt. Und so fuhren beide nun vergangene Woche nach Berlin, um mit anderen Lehrern und Schülern Christian Wulff zu treffen. 
Wobei „treffen“ doch etwas kurz greift, hatte das Bundespräsidialamt anlässlich des Tages doch ein umfangreiches Programm ausgearbeitet. Und schon bei der sehr persönlich gehaltenen Begrüßung machte Wulff deutlich, dass es nicht nur um ein kurzes Händeschütteln ging – er wolle sich an diesem Tag Zeit nehmen, mehr darüber erfahren, was engagierte Lehrer unterstützen kann und den Raum für Austausch und Gespräche eröffnen. Und dieser Raum war in den folgenden Stunden. 

Moderiert von Johannes B. Kerner wurden die Lehrer-Schüler-Tandems in kurzen Gesprächsrunden vorgestellt, zwei Autorenlesungen zum Themenkreis Schule und musikalische Darbietungen rundeten das Programm ab, und beim gemeinsamen Mittagessen blieb ausreichend Raum für Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte. 
Als die Veranstaltung am Nachmittag endete, blieb noch Zeit für einen Rundgang durch die Berliner Innenstadt, bevor es dann wieder heim ins Badische ging – voller Eindrücke von einem nicht ganz alltäglichen Besuch in der Hauptstadt.

 

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