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Studienfahrt nach London 2010
21 Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums verbrachten im Rahmen der Studienfahrten des FG eine Woche in London. Wie bereits in den Jahren zuvor konnte die Studienfahrt als voller Erfolg verbucht werden. Das umfangreiche Programm beinhaltete den Besuch eines Shakespeare Workshops, in dem ein Schauspieler des Globe-Theaters den Schülern anhand des Stückes „Romeo and Juliet“ anschaulich machte, was es bedeutete vor 300 Jahren Theaterstücke zu inszenieren: es gab kein elektrisches Licht und keine Mikrofone oder Verstärker, es war nicht möglich, das Bühnenbild ständig zu verändern und ein Dach hatte das Theater auch nicht. Der Schauspieler brachte dies sehr überzeugend vor und die Schülerin Maren stimmte mit ihm überein, dass sie bei einem Metallica-Konzert auch nicht nach Hause rennen würde, wenn es regnet. Leider mussten die Schüler diese Standhaftigkeit auch gleich unter Beweis stellen als am Abend beim Besuch des Stückes „Bedlam“ ein kräftiger Regenschauer über die in der Mitte des Theaters stehenden „groundlings“ hinweg zog. Dies trübte den Spaß an diesem Stück, das in einem Irrenhaus spielt aber nicht, vor allem als die Schauspieler die Bühne immer wieder verließen, um direkt vor den Schülern zu singen, tanzen oder sich zu prügeln. Das Stück wurde übrigens nicht von Shakespeare geschrieben, sondern ist das erste Werk, das jemals von einer Frau für die Bühne des Globe Theaters geschrieben wurde. Weitere Höhepunkte waren die Besuche des größten indischen Tempels außerhalb Indiens im Norden Londons, des Musicals „Bloodbrothers“ , des Royal Observatory in Greenwich sowie eines faszinierenden Windhunderennens in Wimbledon. Eine Führung zu Fuß durch London und der Besuch anderer Sehenswürdigkeiten wie dem Buckingham Palace, der Tower Bridge und der St. Paul’s Cathedral durften auch nicht fehlen. Bei der Stadtführung bat der charmante und sprachlich geschliffene „guide“ Lawrence Summers die Gruppe aus Deutschland angesichts der deftigen 4:1 Niederlage gegen Deutschland, nicht über die letzte Fußball-Weltmeisterschaft sprechen zu müssen. Das gelang ihm nach dieser Anmerkung natürlich nicht. Er erkannte dann auch an, dass die deutsche Mannschaft einen begeisternden Fußball gespielt hatte und deshalb verdient gewonnen habe. Trotz des umfangreichen Programmes fanden die Schüler noch Zeit, in kleinen Gruppen Madame Tussaud’s, die Wembley Arena, das Fußballspiel West Ham United gegen Fulham oder ein Konzert der Kultband MGMT zu besuchen. Zum Schluss möchten die begleitenden Lehrer Robin Dey und Matthias Uhing den Schülerinnen und Schülern noch ein besonderes Lob aussprechen, da sie sich während der gesamten Fahrt überaus interessiert und zuverlässig zeigten. |
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