Das Attentat des 20.Juli 1944 brachte  etwa 7000 Personen in Sippenhaft und Leid für die Familien der Attentäter.  
Die Berliner Jugendbuchautorin Anne Voorhoeve las für die Mittelstufe des Fürstenberg-Gymnasiums aus ihrem Buch

 

 

 

 

Lesung Anne Voorhoeve am Vormittag des 16.Juni 2009 in der Stadtbibliothek Donaueschingen mit vier Klassen des Fürstenberg-Gymnasiums aus Klassenstufen 8 und 9

Auf Einladung der Stadtbibliothek Donaueschingen las die Berliner Jugendbuchautorin Anne Voorhoeve für vier Klassen der Mittelstufe des Fürstenberg-Gymnasiums aus ihrem Buch "Einundzwanzigster Juli", in dessen Mittelpunkt die Frauen und Kinder der Familie Stauffenberg stehen.

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich fesseln von der Autorin, die Auszüge aus ihrem spannenden und sehr berührenden Roman vorlas. Durch die Vorbesprechung der historischen Ereignisse im Unterricht wirkten die Textpassagen um so eindrucksvoller.

Das Besondere an dem Buch ist, dass es dabei nicht so sehr um das Attentat auf Hitler am 20.Juli 1944 geht, sondern um die Auswirkungen dieses Attentats auf die Familien der Attentäter. Nach dem misslungenen Anschlag wurden etwa 7000 Personen in Sippenhaft genommen - der Älteste 84 Jahre alt, das Jüngste 10 Tage! - und etwa 200 Menschen wurden hingerichtet.
Ein wichtiger Ort der Handlung ist das kleine Schloss Lautlingen bei Albstadt-Ebingen, der damalige Familiensitz der Stauffenbergs. 

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