Original

Original "Dogville" ist der erste Teil der USA-Trilogie von Lars von Trier aus dem Jahr 2003. Zwei Jahre später setzte er diese mit "Manderlay" fort. In diesem Jahr soll endlich der letzte Teil in die Kinos kommen: "Washington".
Das Drama, welches in einem Prolog und neun Kapiteln erzählt wird, ist im Stil des Epischen Theaters gedreht. In der Hauptrolle stellt Nicole Kidman die hilfsbedürftige Grace dar. Sie ist auf der Flucht und meint im kleinen Ort Dogville, an der Spitze der Rocky Mountains, ein neues Leben führen zu können. Die Bewohner nehmen sie zwar bei sich auf und bieten ihr Arbeit an. Letzten Endes aber holt jeder Bürger nur einen Vorteil für sich durch die Anwesenheit von Grace heraus. Grace hingegen erkennt, welcher Dorfbewohner Hilfe benötigt und gewinnt dadurch Sympathien. Das ändert sich, als die Polizei in Dogville auftaucht und Grace sucht. Die Leute beginnen sie auszunutzen. Im Verlauf des Films wird sie von allen männlichen Dorfbewohnern vergewaltigt. Einzig Tom - ihr Geliebter - verschont sie Dessen. Am Ende will aber auch er endlich mit ihr schlafen. An dieser Stelle erkennt Grace langsam, wie falsch all die Menschen um sie herum sind. Als am nächsten Tag ihr Vater auftaucht, ein Mafiaboss, vor dem sie auf der Flucht war, öffnet er ihr endgültig die Augen. Grace rächt sich und bringt gemeinsam mit ihrem Vater alle Bewohner Dogvilles um. Lars von Trier kritisiert in Dogville den "American Way of Life" und das, obwohl er nie zuvor in Amerika war. Dennoch zeigt er in Dogville die Schattenseiten der Gesellschaft und den Egoismus, der hinter glanzvollen Fassaden stecken kann.