Als Thema meiner Soundkollage habe ich "innere Unruhe" gewählt. Mein Ziel ist es, diese innere Unruhe in einem Musikstück zu hörbar zu machen.
Mein selbstgewähltes Thema "innere Unruhe" sollte in einem Musikstück verarbeitet werden. Untermalt wird das Lied stets mit einem Rhytmus der an einen Herzschlag erinnert. Pro Takt gibt es einen "Herzschlag", der jedoch in seiner Art mit der Zeit variiert.
Eine Dramaturgie hat das Stück nicht, vielmehr soll der Höhrer zu jedem Zeitpunkt merken, dass eine Anspannung und innere Unruhe herrscht. Durch einige atonale Kombinationen von verschiedenen Instrumenten soll darüber hinaus auch der Zuhörer selbst in Unruhe versetzt werden.
Produziert wurde die Kollage komplett in Logic Pro, alle verwendeten Instrumente bestehen auf den eingebauten Midi-Instrumenten.
Die Midi-Instrumente wurden alle von Hand programmiert. Hier sieht man die einzelnen Töne der Geigen zu Beginn des Liedes.
Auf die programmierten Midi-Effekte wurden jeweils verschiedene Effekte angewandt. In diesem Beispiel habe ich beispielsweise auf den Synthesizer noch einen Kompressor, Phaser, Tremolo und den Equalizer rechts daneben angewendet um den von mir gewünschten, sich ständig verändernden Ton zu erhalten.
Eine weitere Möglichkeit auf den endgültigen Sound Einfluss zu nehmen, waren die Verstärker der E-Gitarren. Hier hatte man die Möglichkeit die Bauart, die Stärke und vieles mehr einzustellen.
Das Geräusch des Klaviers habe ich zuerst in Audacity bearbeitet. Hier habe ich einen einzelnen Anschlag ausgeschnitten und geloopt. Daraufhin habe ich das Soundfile mit SPEAR geöffnet und dort, wie unten zu sehen, die ersten vier Anschläge sowie den einzelne Anschlag bei Sekunde 24 "gestreckt", sodass es zu einer Verschiebung des Frequenzzentrums zu höheren Tönen kommt
Das Soundfile des Streichinstruments habe ich nur in Audacity bearbeitet. Hierzu habe ich erneut ein Loop erstellt. Diesen Loop habe ich auf -12dB normalisiert, da laut Spannungskurve nicht der maximale Wert erreicht werden soll. Danach wurde der normalisierte Loop mit dem Filter "Fade-in" bearbeitet, sodass eine kontinuierliche Lautstärkeveränderung stattfindet.
Sound 3 wurde ebenfalls wieder zuerst in Audacity geloopt und daraufhin in SPEAR importiert. Um hier zu realisieren, dass die Obertöne mehr werden, wurde eine dreieckige Auswahl der Obertöne getroffen und diese dann gelöscht. So werden im Laufe der Zeit die Obertöne immer mehr und das Sample klingt zuletzt komplett unverändert.
Sound 4 geht über die komplette Länge des Stückes und verändert sich in Lautstärke und Panning. Da Panning in Logic Pro einfacher zu Handhaben ist als in Audacity habe ich für diese Teilaufgabe Logic Pro verwendet. Wie im Screenshot zu sehen ist, habe ich den Verlauf des Pannings der Spannungskurve angepasst (grüne Kurve im Screenshot). Große Spannung hört man auf dem linken Kanal, geringe auf dem Rechten. Darüberhinaus wurde auch die Lautstärke entsprechend der Spannungskurve angepasst (gelbe Kurve im Screenshot).