Erlebe die Hochschule aus einer neuen Perspektive!

Ob du schon an der HFU studierst oder dich noch dazu entscheiden möchtest: In diesem 360° Video kannst du dich durch einen virtuellen Rundgang führen lassen und dabei viel Neues entdecken.

Zum Rundgang

Virtueller Rundgang

Seit Langem finden sich schon 360° Bilder im Internet, so zum Beispiel bei Google Street View oder Google Business View. Die größte Neuerung in diesem Bereich ist allerdings das 360° Video. Unser Projekt “360° VR” beschäftigt sich genau mit dieser Thematik. Aufgabe unseres Projektes ist es, mit der richtigen Technik einen 360° Videorundgang durch die Hochschule zu erstellen, in dem man sich bewegen und umsehen kann, als wäre man tatsächlich an Ort und Stelle.

In diesem virtuellen Rundgang haben wir für euch die spannendsten Räume aller Fakultäten der Hochschule Furtwangen ausgewählt und Kevin erklärt euch dazu alles, was ihr wissen müsst. Dabei entdeckt man mit Sicherheit auch das Ein oder Andere, das man bisher noch nicht wusste.

Viel Spaß!

360° Video

Durch das 360° Video bekommst du einen neuen Einblick in das Geschehen an der Hochschule. Du kannst dich in alle möglichen Richtungen umsehen und dabei deine Umgebung betrachten - als wärst du direkt vor Ort.

Eine interaktive Karte zeigt dir, wo du dich aktuell im Video befindest. Durch Klicken auf ein Gebäude springt das Video genau zu dieser Stelle.

Erlebe deinen eigenen Rundgang, indem du...
...deine Maus benutzt und so die Blickrichtung änderst.
...dein Tablet oder Smartphone bewegst.
...über deinen Bildschirm wischst.

360° Bilder

Neben dem 360° Video wurden zuvor auch schon 360° Bilder von einer anderen Projektgruppe erstellt. Auch hierbei handelt es sich um einen Rundgang durch die Hochschule, allerdings ohne bewegte Bilder.

Dieses Vorläuferprojekt kannst du dir natürlich auch gerne ansehen. Hier erhältst du auch einen Einblick in weitere spannende Räume der Hochschule.

Jetzt ansehen

360° VR

Herzlich Willkommen auf unserem kleinen Blog!

In unserem Projekt “360° VR” steckt viel Arbeit und wir haben sehr viel Neues und Interessantes gelernt. Damit wir euch an der Thematik 360 Grad etwas teilhaben lassen können, haben wir uns dazu entschieden, einen Blog mit den verschiedenen Themen zu erstellen, mit denen wir uns zum Großteil befasst haben. Das erste was wir tun mussten - und das ist ja eigentlich selbstverständlich - war eine umfangreiche Recherche zum Thema. Dabei ging es vor allem um das Equipment und die Software, aber dazu in anderen Beiträgen mehr. Im ersten Semester des Projektstudiums ging es außerdem noch um die Website und die Drehplanung.

Nachdem wir uns dann entschieden hatten, wie wir drehen uns was wir drehen, konnte es im zweiten Semester unseres Projektstudiums endlich mit der Umsetzung losgehen. Der Dreh war anstrengend und die Zeit war knapp, aber letztendlich konnten wir trotz kleiner Probleme das Beste herausholen.

Wir hoffen euch gefällt unser Video und wünschen viel Spaß beim Durchstöbern der Blogeinträge :)

Equipment

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie man ein 360 Grad Video drehen kann. Es gibt Kameras, die die Videos im Ganzen aufnehmen. Diese können aber meist nicht komplett in alle Richtungen aufzeichnen, weswegen beispielsweise der Himmel und der Boden fehlen können. Unsere Gruppe hat sich für die Alternative mit sechs einzelnen Kameras entschieden. Dazu benötigt man folgendes Equipment:

Eine Steadicam - Die Steadicam ist ein Schwebestativ. Es ermöglicht uns weitestgehend nicht verwackelte Videos und eine flexible Bewegung des Kameramanns durch den Raum. Die Steadicam besteht aus einer Stange, an der unten Gewichte zum Ausbalancieren und oben eine Halterungsplatte für die Kamera befestigt sind. Sie musste allerdings in der Werkstatt individuell auf unsere Bedürfnisse angepasst werden. Die Platte wurde entfernt, um unser Rig anschrauben zu können. Bei Bedarf kann die Platte später natürlich wieder angebracht werden. Außerdem wurde eine Verlängerung eingebaut, damit die Kameras höher angebracht werden können. Auch diese ist herausnehmbar. Nützlich war das beispielsweise im Future Care Lab. Da die Decken nicht sehr hoch waren und man durch die Türen gelangen musste, war es hier eindeutig angenehmer, die Kameras weiter herunterzusetzen.

Ein Rig - Das Rig ist die Halterung für die Kameras. Sie sieht aus wie ein Würfel und richtet jede Kamera in eine der sechs Richtungen aus, d.h. nach oben, nach unten, nach Süden, etc. Somit können gleichzeitig sechs Videos eines Motivs aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen werden. Unser Rig wurde am 3D-Drucker gedruckt, natürlich kann es aber auch fertig gekauft werden.

Sechs GoPros - In unserem Fall haben wir sechs GoPros 4 Silver verwendet. Diese haben wir für vier Wochen kostengünstig bei goprorent.de gemietet. Wichtig beim Dreh mit sechs Kameras ist, dass alle Kameras vom gleichen Modell sind und die gleichen Einstellungen besitzen. Die fertigen Aufnahmen werden später schließlich in das Stiching Programm von kolor geladen und zu einem Video zusammengefügt.

3D Druck

Für den Dreh von 360° Videos benötigt man neben 6 GoPro’s und einem tragbaren Stativ auch eine Halterung, die die Kameras fixiert und ausrichtet.

Um unser Budget so effizient wie möglich zu nutzen, haben wir uns informiert und sind zu dem Schluss gekommen: Wir drucken sie!

Nach ca. 12 Stunden war unsere Halterung dann endlich gedruckt und für den Feinschliff bereit. Wir schraubten die Teile der Halterung zusammen und setzten probeweise GoPro’s ein. Nach Optimierung von zwei Kamerafassungen war die Halterung bereit für den ersten Einsatz.

Hier kannst du dir den 3D Druck der Halterung ansehen:

Wusstest du übrigens schon, dass die Hochschule mehr als nur einen 3D Drucker hat? Wir nämlich auch nicht. Beim Dreh der Videos sind wir auch auf viele weitere Informationen gestoßen, die wir vorher nicht wussten. Lasst euch überraschen :)

Webseite

Wie ihr sehen könnt, haben wir für die Präsentation unseres Videos eine Website angelegt. So können wir euch nicht nur das entstandene Video zeigen, sondern euch auch viele Informationen zu der Thematik übermitteln. Nach mehreren Designentwürfen haben wir uns für die aktuelle Variante entschieden. Umgesetzt und dokumentiert wurde die Webseite anhand eines eigenen Styleguide entwickelt. Dieser beinhaltet Informationen zur Einbettung und Verwendung einzelner Elemente und Elementkombinationen aus denen die Seite aufgebaut wurde.

Testaufnahmen

Bei unseren ersten Testaufnahmen wurde schnell klar, weshalb man sechs gleiche Kameras und eine Steadicam benötigt. Wir hatten zunächst versucht, Kameras von Kommilitonen auszuleihen und somit Geld zu sparen. Das stellte sich aber schnell als sehr unzuverlässig heraus. Die Kameras müssten immer wieder aufs Neue zusammengesucht und “reserviert” werden. Bei unserem ersten Dreh hatten wir nur fünf von sechs GoPros zusammenbekommen. Wir entschieden uns, den unteren Slot des Rigs freizulassen, da wir diese Stelle als am unwichtigsten empfunden haben. Zudem waren die GoPros nicht die gleichen Modelle, weswegen die Einstellungen nicht gleich waren. Das führte zu solchen Problemen beim Schnitt, dass wir uns schon bald für die Alternative zum Mieten entschieden haben, denn der Kauf wäre eindeutig zu teuer gewesen.

Wir machten zwei Drehversuche. Einen stehenden Versuch, bei dem die Halterung auf einen Tisch gestellt wurde, und einen Versuch im Gehen. Dadurch entschieden wir uns dazu, Geld für eine Steadicam zu investieren, da die Videos sonst gewackelt hätten.

Drehplanung

Die Drehplanung lässt sich gut in drei Worten beschreiben: zeitaufwendig, nervenaufreibend, Testaufnahmen.

Bei unseren ersten Testaufnahmen wurde schnell klar, weshalb man sechs gleiche Kameras und eine Steadicam benötigt. Wir hatten zunächst versucht, Kameras von Kommilitonen auszuleihen und somit Geld zu sparen. Das stellte sich aber schnell als sehr unzuverlässig heraus. Die Kameras müssten immer wieder aufs Neue zusammengesucht und “reserviert” werden. Bei unserem ersten Dreh hatten wir nur fünf von sechs GoPros zusammenbekommen. Wir entschieden uns, den unteren Slot des Rigs freizulassen, da wir diese Stelle als am unwichtigsten empfunden haben. Zudem waren die GoPros nicht die gleichen Modelle, weswegen die Einstellungen nicht gleich waren. Das führte zu solchen Problemen beim Schnitt, dass wir uns schon bald für die Alternative zum Mieten entschieden haben, denn der Kauf wäre eindeutig zu teuer gewesen.

Wir machten zwei Drehversuche. Einen stehenden Versuch, bei dem die Halterung auf einen Tisch gestellt wurde, und einen Versuch im Gehen. Dadurch entschieden wir uns dazu, Geld für eine Steadicam zu investieren, da die Videos sonst gewackelt hätten.

Räume

Damit unser Rundgang am Ende nicht zu lang wird haben wir uns eine Maximaldauer von ca. 15-20 Minuten als Ziel gesetzt. Dadurch konnten leider bei Weitem nicht alle interessanten Räume gezeigt werden. Wir mussten uns für die Räume entscheiden, in denen wir euch am Meisten zeigen und erklären konnten. Für jede Fakultät wurden ein bis zwei Räume ausgewählt und die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Wichtig war uns dabei, dass die Infos locker wiedergegeben werden und man euch auf alles interessante in den Räumen hinweist, wie beispielsweise die Industrieroboter im H-Bau oder die Eye-Tracking Brille im G-Bau.

Drohnenflug

Um euch nicht nur einen Einblick in die Räume der Hochschule zu geben, sondern euch auch zu zeigen, was möglich ist, haben wir keine Mühen gescheut, unsere Kameras an einer Drohne zu befestigen. Dazu war es nötig, eine spezielle Platte anzufertigen, damit die Kameras daran befestigt werden konnten. Außerdem mussten die Kameras zusätzlich mit Panzertape festgeklebt werden, da sie sonst einen ziemlich tiefen Sturz hinter sich gebracht hätten.

Aber nun habt ihr die Möglichkeit, den I-Bau und seine Umgebung von oben zu betrachten und einen Flug mitzuerleben, bei dem ihr in alle Richtungen schauen könnt.

Übrigens: Die Hochschule hat für den I-Bau eine permanente Aufstiegsgenehmigung für Drohnen. Wir durften leider über keine Straßen fliegen, sonst hätten wir wahrscheinlich noch weiter fliegen können. Das mit den Aufstiegsgenehmigungen ist keine einfache Sache… Aber wie ihr seht hat es trotzdem super geklappt :)

Software

Zum Schluss noch ein paar Facts zu unserer genutzten Software:
Um alle sechs Videos am Ende zu einem 360 Grad Video zusammenzufügen benutzten wir die Stichting-Software Autopano Video von Kolor. Dort hat man verschiedene Tools zur Verfügung, um beispielsweise den Horizont zu begradigen oder eine kleine Farbkorrektur zu machen. Allerdings kann das Ergebnis erst nach dem Rendern betrachtet werden. Dazu musste man bei ca 2 Minuten Videomaterial meistens schonmal um die 8-9 Stunden warten. War das Ergebnis nicht zufriedenstellend - auf ein Neues.

Zum Schluss wurden alle Videoschnipsel in Premiere zusammengefügt und nachbearbeitet. Und nun könnt ihr das Video in voller Länge genießen :)

Campus Furtwangen

Robert-Gerwig-Platz 1
78120 Furtwangen

Tel: 07723 920-0

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Team

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Bekka Hahn

Kevin Wolff

Bianca Schneider

Alexander Rieß